Kürzlich stand bei einem Kunden folgende Fragestellung im Raum: "Welche der bestehenden NC-Maschinen ist für unsere intern und extern gefertigten Artikel die "Richtige", um optimale Fertigungszeiten, minimale Rüstkosten und eine hohe Effizient zu erreichen"?
Die Fragestellung war spannend. Natürlich haben wir uns entschieden, diese Fragestellung zu beantworten. Ziel des Projektes war die Sicherstellung der Versorgungssicherheit bei optimalen Kosten innerhalb des Firmenverbunds und die Sicherung von Standorten/Arbeitsplätzen durch optimale Auslastung. Die zu beantwortenden Fragen waren:

Normalerweise braucht es zur Beantwortung obiger Fragestellung zuerst mal Expertenwissen ... den die Mitarbeiter, welche die Maschinen kennen und bedienen wissen genau, welche Bauteile "auf welche Maschinen" platziert werden sollen. Dieses Vorgehen ist - bei verschiedensten Maschinen, in verschiedensten Ländern bei vielen Mitarbeitern - nicht machbar. Aufwand, Projektdauer und Ertrag stehen nicht im Verhältnis. Die Herausforderung kann mit künstlicher Intelligenz bewältigt werden.
Wenn künstliche Intelligenz zum Zug kommt, braucht es Daten. Ob intern oder extern gefertigte Artikel ... von den meisten Bauteilen bestehen 3D CAD Modelle und 2D Zeichnungen. Zudem ist aufgrund der Produktionsplanung bekannt, welche Artikel zum heutigen Zeitpunkt auf welcher Maschine gefertigt werden. Das ist schon viel Wissen ... und vor allem sind das viele Daten! Die 3D Modelle enthalten viel Wissen zur Geometrie und Ausprägung. Das Data-Mining mit der Data-Driven Engine kann losgehen und die relevanten Parameter aus den Modellen lesen. 2D Zeichnungen sind wichtig um alle Genauigkeitsangaben zu den Artikeln zu erfahren. Auch hier hilft die Data-Driven Engine mit dem 2D CADminer. In tausenden 3D CAD Daten und 2D Dokumenten werden entsprechend alle relevanten Parameter automatisiert ausgelesen. Welche Laufzeiten die Bauteile auf den Maschinen haben ist vorerst nicht relevant. Es geht in erster Linie darum, Transparenz zu schaffen und Artikel zu identifizieren, welche aufgrund Ihrer Ausprägung nicht in das "Artikelspektrum pro Maschine" passen.
Die Fragestellung "Make or Buy?" steht oft zuoberst auf der Liste vieler Unternehmen. Im Zuge der Analyse zur Teileallocation konnte diese Frage für 68'000 Artikel auch gleich beantwortet werden. Es wurden nicht nur Artikel, welche intern gefertigt wurden, in die Analyse miteinbezogen. Auch Artikel die eingekauft wurden, sind dem Data-Mining unterzogen und analysiert worden. Die Erkenntnisse liegen anschliessend pro Warengruppe vor. Ob Drehen, Fräsen, Schleifen ... die Transparenz nach der Massendaten-Analyse ist nicht zu übertrumpfen. Im folgenden Bild (Warengruppe Drehteile Edelstahl, unbeschichtet) ist das Verdikt klar. Die interne Fertigung ist deutlich teurer als externe Lieferanten, welche ähnliche Bauteile fertigen.

Quelle: shouldcosting GmbH
Algorithmen sind bestens geeignet Vorhersagen zu treffen. Bei unserem Kunden übernehmen Algorithmen die Teileanalysen in Echtzeit und erstellen Vorschläge zur optimalen Maschine - in Bezug auf Rüstzeiten, Laufzeiten und Effizienz. Mit Luminarity.ai steht unseren Kunden eine SaaS Plattform zur Verfügung. Natürlich gibt es noch weitere Parameter, die auf eine optimale Platzierung zielen. Auch diese Parameter fallen schrittweise in die Entscheidungsfindung ein. Das spart substanziell Zeit und Geld. Und die Nutzung der Daten geht noch weiter ... natürlich klassifiziert Luminarity die Artikel vollautomatisch in die vom Kunden definierten Warengruppen und die Kosten der Bauteile werden gleich mitberechnet. Ihre Unternehmensdaten haben einen immensen Wert. Machen Sie was draus!
Meine Kollegen und ich tippen jeweils die Resultate der Bundesligaspiele. Jetzt startet bald die neue Saison! In der letzten Saison wurde ich immerhin 2.ter. In diesem Beitrag geht es auch nicht direkt um Fussball, aber um wichtige Mitspieler in Unternehmen - die ERP-Daten.
Simon Roth, Leiter des konzernweiten Einkaufs bei den SBB – Schweizerischen Bundesbahnen, blickt auf ein wegweisendes Projekt zurück, dass die Beschaffungsprozesse der SBB auf eine neue Grundlage stellt.
Wir feiern das 10-jährige Jubiläum! Ein Meilenstein in der Geschichte eines jeden Unternehmens. Ich weiss noch genau: Selbstständig werden oder doch wieder als PLM-Berater arbeiten? Es gab viele schlaflose Nächte, bis die Entscheidung feststand.
Wie stufen Sie Ihr Unternehmen in der systematischen Nutzung der Unternehmensdaten ein?
Noch viel Potenzial nach oben? Die Power der eigenen Unternehmensdaten zu erkennen und die Voraussetzungen für datengetriebene Prozesse zu schaffen sind zwei Grundvoraussetzungen um eine Einschätzung vornehmen zu können.
In Köln wird erstmal getrunken. Gefühlt haben costdata Gmbh - vertreten durch Tobias Uding und Frank Weinert - und ich, an unserem Treffen alle Kneipen durchprobiert. Ob "Gaffel", "Pfäffgen" oder "Früh" ...
Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt stark von der Fähigkeit ab, die eigenen Unternehmensdaten systematisch zu nutzen und Prozesse mit perfekten Daten automatisiert zu beliefern.
Der Mai ist BME - Monat. Das Wetter in Düsseldorf war traumhaft. Die Unterkunft und das Catering perfekt. Das Interesse an den BME eLösungstagen war sehr gross. Entsprechend war auch der Workshop zur Produktdaten-Intelligenz ausgebucht.
Manchmal ist die Anzahl und die Varianz der Bauteile in Unternehmen unvorstellbar hoch. Menschen können ein paar hundert Artikel überblicken ... aber 70'000?
Die Wirtschaftslage lässt die Kostensensibilität in Unternehmen stark ansteigen. Die Relevanz von Kostentransparenz und Kostensicherheit in Projekten nimmt zu.
shouldcosting und Luminarity ... wie passt das zusammen? Nach 10 Jahren Entwicklungszeit, vielen erfolgreichen Projekten und unserem Knowhow mit Produktdaten und künstlicher Intelligenz haben wir beschlossen, die Luminarity Holding AG, sowie die Luminarity AG zu gründen.